Noch einer

L'Oeuf - Der Herd Der Fährt

01.06.2016

Um der Jagdsaison, die für die meisten Wildarten Ende Januar zu Ende ging, einen schönen Abschluss zu bereiten, luden wir noch einmal zu einem Abend der das regionale Wild in den Fokus stellen sollte. Nachdem der letzte Abend dieser Art außergewöhnlich hohe Wellen in den sozialen und traditionellen Medien schlug war der Konsens: Jetzt erst recht! 

Auch an diesem Abend gab es neben allgemein bekannten Wildarten wie Hase, Hirsch und Fasan auch wieder, in der Gastronomie weniger verbreitetes Wild wie Mufflon und vor allem Waschbär. 

Wie schon bei unserem Wild Dinner im Dezember stand für uns vor allem das Thema Regionalität und Nachhaltigkeit im Vordergrund. Das servieren solcher heimischer Fleischarten löst bei vielen Menschen sehr starke Emotionen aus und die Reaktionen schwanken zwischen Begeisterung und Unbehagen. 

Für uns scheint allerdings die Verwendung solcher Tiere, die bei uns ganzheitlich - From Nose to Tail - auf dem Teller landen nur logisch. 

Da wir kein vegetarisches Restaurant sind und auch von dem Großteil unserer Gäste und Kunden Fleisch als Nahrungsmittel eingefordert wird, ist der Verzehr von regionalem Wildfleisch eine tolle Alternative zu industriell hergestelltem Fleisch. 

Wildfleisch hat kurze Transportwege, wird kaum zwischengelagert, es werden nicht aufwändig und umweltbelastend Futtermittel produziert und außerdem hat es einen tollen Geschmack. 

Das soll nicht heißen das verschiedene Menschen nicht verschiedene Meinungen haben dürfen. Kurz möchten wir auf die gegensätzlichen Meinungen eingehen.

Mehr

Posted By Antonio @events